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Auf die DDR bezogen analysiert Engler, dass die allermeisten Angehörigen der Bürgerbewegungen keineswegs vorhatten, aus der DDR ein neoliberales Experimentierfeld zu machen

Foto: Frank Sorge/Imago

Während die Schranken zwischen den Staaten in Europa fielen, wurden die Grenzen zwischen den Klassen seit 1990 immer undurchlässiger. Der seit vielen Jahren für seine mit Verve vorgetragenen Thesen bekannte Soziologe Wolfgang Engler will sich damit nicht abfinden.

Mit dem Titel seines Buchs lehnt sich Wolfgang Engler an Karl Poppers berühmte Schrift Die offene Gesellschaft und ihre Feinde an. Der liberale Philosoph verteidigte 1945 die Idee der pluralistischen Demokratie gegen totalitäre Gesellschaftsentwürfe. Insofern wurde er zu Recht zum Stichwortgeber zahlreicher Open-Society-Instit…

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