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Die Schwäche des Systems ist älter als Corona

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Dank der Covid-Maßnahmen kann nun niemand sein Kind zur Schule schicken, und schon echot es aus den mit nie gelesenen Bildungsklassikern ausgestatteten Wohnzimmerbibliotheken: Eine verlorene Generation!

Foto: Westend61/Imago

Die Rede von der Bildungsmisere geistert seit Jahrzehnten durchs Land. Die Diagnose variiert, aber klar ist, dass das Schulsystem wie aus der Welt, oder besser: der Gesellschaft, gefallen scheint. In der heterogenen Migrationsgesellschaft verlegt sich dieses System darauf, Kinder von Migranten und „Bildungsfernen“ von vermeintlich leistungsstarken Kindern zu trennen; damit ist noch nicht alles gut, Mittelschichtseltern maulen, aber wenigstens muss man sein Kind nicht auf eine Schule schicken, deren „Ausländeranteil“ bei 80 Prozent liegt, so die zynische Logi…

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