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Wir werden flüssig sein

Die Hafenstadt Brunsbüttel in Schleswig-Holstein will wieder einen Namen in der Energiebranche haben. So wie früher, bevor das örtliche Kernkraftwerk 2007 wegen Baumängeln stillgelegt wurde. Zumindest sehen das der Bürgermeister und die ansässige Industrie so: Seit Monaten warten sie auf die Investitionsentscheidung der German LNG Terminal GmbH – eines deutsch-niederländischen Konsortiums, das in Brunsbüttel eine Anlandestation für Flüssiggasimporte bauen will. Noch stehen allerdings einige ziemlich hohe Hürden im Weg.

Die Terminal-Befürworter in Brunsbüttel mögen sich als Vorreiter einer neuen Ära fühlen: Erdgas gilt der Bundesregierung immerhin als Brückenkraftstoff der Energiewende, hier soll er in seiner flüssigen Form als LNG, als „liquefied natural gas“, angeliefert werden. Das sei…

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