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„Wir waren nie voll dabei“

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Blur oder Oasis? Blutpudding oder Minz-Fleisch? Rein oder raus? Am Ende versteht die Briten eh keiner

Foto: Sebastian Wells/Ostkreuz

Wer verstehen will, was in diesem Land in den letzten 50 Jahren vor sich ging, muss Jonathan Coes Geschichte der Familie Trotter lesen. Großvater Colin findet die BBC politisch viel zu korrekt, während seine Enkelin Sophie einen zugewanderten, schwulen besten Freund hat. Und so geht das weiter – nachzulesen in Coes Roman Middle England, der Anfang Februar auf Deutsch erscheint.

der Freitag: Herr Coe, ist die Geschichte der Trotters mit diesem Roman zu Ende erzählt?

Jonathan Coe: Nein. Obwohl viele von einer Trilogie sprechen, habe ich nicht das Gefühl, dass diese Geschichte schon zu Ende ist. Ich würde gern einen vierten Band schreiben, aber vielleic…

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