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Sie meint es doch nur gut

Realismus und Komik sind ein schwieriges Paar im Film. Klassische Sitcoms zum Beispiel überspitzen nicht nur Situationen, sondern meist auch die Darstellung und geben so zu verstehen, dass gelacht werden soll. Wenn eine Komödie sich um Naturalismus bemüht, kommt meist heraus, was als „Dramedy“ geläufig ist: humorvoll, aber nur punktuell wirklich komisch. Die Kunst der Nächstenliebe ist weder das eine noch das andere. Der Film stellt seine Zuschauer vor die Herausforderung, dass man erst einmal dahinterkommen muss, dass man lachen darf. Soll.

Im Mittelpunkt steht eine Frau, die es gut meint. Das hat der Film mit seiner Protagonistin gemeinsam: Er meint es gut, und wie sie tut er wenig, um seine guten Absichten zu verbergen. Wenn wir Isabelle (Agnès Jaoui) kennenlernen, die ihr Helfersyndr…

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