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Noch twittert die kritische Polizei

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Pressesprecher hin oder her: Am Ende müssen immer die Beamten den Karren aus dem Dreck, äh, schieben

Foto: Imago Images/CHROMORANGE

Im Spannungsfeld von Polizei, Medien und medialer Öffentlichkeit sind Debatten oftmals sehr speziell. Und es läuft betrüblich viel schief. Journalist*innen, die unhinterfragt Polizeimeldungen übernehmen, die Polizei – mitunter selbst Akteur –, die zum parteiischen Berichterstatter in eigener Sache wird. Man hat das zuletzt in Connewitz gesehen, aber es gibt auch andere Beispiele. Was all das eint: Am Ende steht meist ein Diskurs, der sich vor allem durch Lagerdenken auszeichnet.

In diesen Zusammenhängen wäre Differenzierung wichtig. Eine Gruppe, die sich darum immer wieder verdient macht, ist der Verein „PolizeiGrün“, der sich – so heißt es in der Se…

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