Loading

Alles ist verwandelt

placeholder article image
Amerikanischer geht’s kaum: „Cobb’s Barns, South Truro“ (1930 – 33)

© EIRS OF JOSEPHINE HOPPER/PROLITTERIS; FOTO: DIGITAL IMAGE WHITNEY MUSEUM OF AMERICAN ART/LICENSED BY SCALA

Es ist vorbei, das Zeitalter des Individualismus. Tom Oliver, Professor für Angewandte Ökologie, beschrieb das letzte Woche sehr schlagend im Guardian: Er sei ein Kind der 80er, Teenager in den 90ern, seine prägenden Jahren fielen also zusammen mit dem individualistischsten Zeitalter, das es auf Erden jemals gab. Im Angesicht australischer Buschbrände, schmelzender Polkappen und des menschengemachten Klimawandels sei dieses nun aber an sein Ende gekommen, das wesentliche Gefühl des Individuums heute: Schuld. Und der aktuell herrschende Blick auf das Eigene, Innerliche, das „Selbst“, „Ich“ und „Mein“ – ebe…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.