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„Es ist an der Zeit, dass Europa zuhört“

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„Wenn man sich anguckt, wie – seit Langem – über Afrika gesprochen wird, dann sieht man, dass Afrika größtenteils ein Gegenstand ist, dem man vorschreibt, wie er sich zu entwickeln hat.“

Foto: Patrice Normand/Opale/Leemage/Laif

Felwine Sarr ist Musiker, Romancier und Wirtschaftsprofessor. Vielleicht rührt es daher, dass er sich auch in seinen ökonomischen Texten nicht allein auf mathematische Modelle oder luftleere Abstraktionen beschränkt. Sein Essay Afrotopia, eben erst auf Deutsch erschienen, handelt beispielsweise auch von der Notwendigkeit einer „Kulturrevolution“ in Afrika: nicht nur um die Entkolonialisierung des Kontinents zu vollenden, sondern auch um einen neuen, für die ganze Welt richtungsweisenden afrikanischen Entwicklungspfad zu entwerfen, der ohne die Verwerfunge…

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