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Fünf Dinge, die anders besser wären

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Ein Finanzamt, das seiner Steuersoftware den Namen „ELSTER“ gegeben hat, dem darf man doch ein gerüttelt Maß an Humor und Lebensnähe unterstellen, nicht wahr? Wobei: „SÄCKEL“ oder „SCHRÖPF“ wären auch keine schlechte Wahl gewesen. Es hat sich nun allerdings gezeigt, dass der diebische Vogel, pardon: der deutsche Fiskus bei der Gleichheit der Geschlechter recht schnell an seine Grenzen stößt. Beziehungsweise sich so anlässt, als würden die 1950er gleich zum Bakelithörer greifen und ihr Genderbild zurückfordern. Wie dem auch sei: Es passierte also, dass die weibliche Hälfte eines Hamburger Ehepaars, die nicht nur mehr verdient als ihr Ehegatte, sondern auch die Steuererklärung für beide ausfüllte, sich selbst in dem Formular als „erster Ehepartner (Person A)“ eingetragen hatte. Das führte…

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