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Verrückte Idee

Gern zitieren Neoliberale die Pseudo-Weisheit: „There’s no such thing as a free lunch.“ Dass sich menschliches Wirtschaften auch anders als in den Kategorien von Knappheit und Eigeninteresse denken lässt, wurde schon vor Karl Marx diskutiert. Fast so lange gibt es die Idee, Arbeit und Einkommen zu entkoppeln und jedem Menschen vom Staat her den Lebensunterhalt zu stellen.

Bedingungsloses Grundeinkommen heißt diese Idee in Deutschland oder Österreich, woher der Film Free Lunch Society kommt. Der macht in einem klassischen dokumentarischen Rundgang Experten und Projekten von den USA über Zentraleuropa bis nach Namibia seine Aufwartung. Dabei stehen neben Talkshow-Gesichtern wie dm-Chef Götz Werner und Michael Bohmeyer, dem Gründer der Grundeinkommen-Lotterie, auch Überraschungskandidaten …

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