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Im heißen Brei

Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß steht im Casino des Berliner Abgeordnetenhauses und sagt, das eigentlich alles schon gesagt ist in dieser Debatte um seine Person. Strauß meint damit den Streit darüber, ob er, Sohn der Journalistin Manuela Reichart und des Büchner-Preis-Trägers Botho Strauß „rechts“ sei. Ob er „Pamphlete für die AfD“ schreibe.

So stand es jedenfalls in der taz: Strauß stilisiere sich als Nachfahre des Schriftstellers Ernst Jünger, habe die AfD dafür gelobt, Merkels Flüchtlingspolitik „vernünftig“ zu kritisieren. Die heutigen Künstler habe Strauß dafür gegeißelt, „nur noch jämmerliche Untergebene des Konsums und der Moralpolitik“ zu sein und sich dabei auf die „rechtsradikale“ Zeitschrift Tumult berufen. Er habe den neurechten Verleger Götz Kubitschek in de…

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