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Huch! Schluss?

Trifft man ihn abseits seiner Auftritte, hat man einen aufgeräumten, ruhigen Zeitgenossen vor sich. Auf der Bühne ist Marco Tschirpke ein Ausbund an Fahrigkeit, gibt sich spontan bis planlos – alles nur Show. Diese Show zieht Tschirpke als Klavierkabarettist seit 15 Jahren ab. Und obwohl es viele Pianisten gibt in der Kabarettszene: Tschirpkes Werk sticht hervor und sucht bislang seinesgleichen.

Denn der Musiker und Lyriker legt größten Wert darauf, sich in aller Kürze auszudrücken. Deshalb dauern seine „Lapsuslieder“, wie er diese selbst geschaffene Kurzgattung nennt, in den seltensten Fällen länger als eine Minute. Das gilt auch für die Gedichte Tschirpkes, die Mitte Januar im Band Empirisch belegte Brötchen erschienen sind. Es ist nach dem Spiegel-Bestseller Frühling, Sommer, Herbst …

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