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Nieder mit dem Patentregime

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Impfdosen von AstraZeneca in Großbritannien

Foto: Ian Forsyth/Getty Images

Zuerst Pfizer, jetzt Astrazeneca. Die Pharmaproduzenten lassen keine Gelegenheit aus, die EU-Kommission zu düpieren. Zuerst hatte der US-Konzern Pfizer „Lieferengpässe“ angekündigt, weil das Werk im belgischen Puurs umgebaut werden soll. Nun, wenige Tage vor der EU-Zulassung des in Oxford entwickelten Impfstoffs, teilte die Chefetage des britisch-schwedischen Unternehmens Astrazeneca mit, man werde die Liefermengen einschränken, weil es Probleme mit einer Lieferkette gebe. Empörung in allen politischen Lagern, weil die Ausfälle nur die für die EU vorgesehenen Impfstoffdosen betreffen.

Dieser vorläufige Höhepunkt im Wettlauf mit dem mutierenden Virus passt in ein Impfdrama, das mit zögerlichen EU-Bestellung…

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