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„Es brodelt in der Welt“

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Balram (Adarsh Gourav) will aus dem gesellschaftlichen Hühnerkäfig ausbrechen – und muss dafür eigene Mittel und Wege finden

Foto: Netflix

Seit seinem Regiedebüt Strangers seziert Ramin Bahrani in nunmehr acht Spielfilmen mit präzisem, empathischem Blick Überlebenskämpfe von Migranten und Arbeitern in kapitalistischen Strukturen. Mit Der weiße Tiger adaptierte der 45-jährige US-Iraner nun den Roman seines langjährigen Freundes Aravind Adiga, der dafür 2008 mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet wurde. Während es beim Zoom-Interview an diesem grauen Januartag in Berlin bereits dämmert, ist es in New York noch früher Vormittag, und Ramin Bahrani sitzt hellwach und hochkonzentriert in seinem Wohnzimmer, das er vor der Webkamera ebenso offen präsentiert, wie er die Fragen beantworte…

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