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Tagebuch

Liebe Leserinnen und Leser,

die Wirtschaftsseiten kommen diese Woche ziemlich meteorologisch daher. Denn auch wenn man es noch gar nicht glauben mag, der Wind scheint sich zu drehen in Sachen Schuldenbremse. Jahrelang galt Sparen als löblich und Schulden als des Teufels, ökonomischer Widersinn wurde hochgehalten, weil man damit politisch billig punkten konnte. Nun zeigt sich: Nach einer Pandemie klingt das für viele endlich so hohl, wie es eigentlich immer schon war.

Ich finde das Thema packend interessant, aber mir ist aufgefallen, dass die meisten KollegInnen, mit denen ich darüber spreche, nach nur wenigen Sätzen einen ziemlich leeren Blick bekommen. Ob das an mir liegt oder an der Sache? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall habe ich versucht, das Ganze nun so aufzuschreiben, dass es zuglei…

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