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Politik im Grenzbereich

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Jens Spahn droht nun bioethisches Glatteis

Foto: Michele Tantussi/Getty Images

Es war überraschend deutlich: Mit einer Niederlage für Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) endete am vergangenen Donnerstag der Vorstoß, alle Bürger zu Organspendern zu machen, es sei denn, sie widersprächen. Mit ihrem Entwurf konnten Spahn und Karl Lauterbach (SPD) nur 292 von 674 Abgeordneten überzeugen, der zweite überfraktionelle Antrag einer erweiterten Zustimmungsregelung, von Grünen-Parteichefin Annalena Baerbock eingebracht, erhielt 432 Stimmen. Dennoch äußerte sich der Minister am Ende zufrieden, denn es sei gelungen, „dass in jeder Familie, in der Nachbarschaft, auf Arbeit, wo Bürger aufeinandertreffen, über diese Frage gesprochen worden ist“.

Da hat er nicht unrecht, denn mit Unterstützung …

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