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Verschollene

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Foto: United Archives International/Imago

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Abfall für alle Er, der überall dabei war, ist nirgendwo mehr dabei. Den Höhepunkt der öffentlichen Präsenz markierte das Buch Abfall für alle (1999). Ursprünglich war es ein Internet-Tagebuch, heute würde man sagen: ein Blog, in dem es viel um Beobachtungen über die Berliner Gesellschaft ging. Goetz war also zweifach präsent: in der analogen Welt und in der digitalen. In der digitalen war er sogar ein Pionier. Und heute: kein Rainald Goetz auf Twitter, Facebook unterwegs. Jedenfalls nicht unter diesem Namen. Auch aus der Berliner Gesellschaft ist er verschwunden. Überhaupt aus der Öffentlichkeit. Goetz-Chronisten sagen, dass das Verschwinden mit der Verleihung des Büchner-Preises 2015 begann. Es gibt Gerüchte. Das schönste: Er arbeite…

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