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Oliven und Schikanen

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18.000 Hektar palästinensischen Bodens sind derzeit zwischen Grenzzaun und israelischem Hoheitsgebiet „eingeklemmt“.

Foto: Ahmad Gharabli/AFP/Getty Images

Bei unserer Unterhaltung muss Abu al-Huzun oft die Tränen unterdrücken. Anderen Bauern, über deren Land ebenfalls der israelische Grenzzaun verläuft, geht es kaum anders. Eine Bäuerin ringt die Hände, während sie beschreibt, wie sehr sie sich nach dem Feld sehnt, zu dem ihr die israelischen Kontrollposten keinen Zugang mehr gewähren. Man empfindet Mitgefühl mit den palästinensischen Farmern, die seit ihrer Kindheit jeden Baum auf dem Grundstück der Familie kennen, die einst ihren Eltern halfen, Sesam zu säen und Oliven zu ernten. Dass sie es verstanden, sich für ihre Arbeit zu belohnen, zeigen ihre verbrauchten, aber sorgfälti…

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