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Rechtspopulisten verlieren gegen Filmpiraten

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Von AH-Erlebnis zu Aha-Erlebnis: Heinz-Christian Strache und seine FPÖ mussten eine Schlappe vor Gericht einstecken

Foto: Joe Klamar/AFP/Getty Images

Drei Jahre hat es gedauert, bis der Rechtsstreit zwischen der österreichischen FPÖ und dem Erfurter Verein Filmpiraten mit einem Vergleich beendet wurde. Die rechtspopulistische Partei, die mittlerweile Teil der Regierung in Wien ist, muss an den Verein 6.100 Euro zahlen und hat sich zudem verpflichtet, das Videomaterial der Filmpiraten künftig nicht mehr zu verwenden.

Der Verein, der seit mehr als zehn Jahren antifaschistische Videos produziert, verklagte die FPÖ 2015 wegen einer Urheberrechtsverletzung. Die Partei hatte Videomaterial der Filmpiraten auf ihrem Youtube-Kanal verwendet. Es waren Ausschnitte aus dem Prozess gegen den…

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