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Hinter dem Radar

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Seit Hans-Georg Maaßen an der Spitze des BfV steht, hat es mehr Geld und mehr Personal Foto: Jens Jeske/Imago

Es war 1980, bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid, als der Skilangläufer Jochen Behle plötzlich im verschneiten Fichtenwald verschwand. In den Einblendungen von der Strecke fingen ihn die Kameras nicht mehr ein. ZDF-Sportreporter Bruno Moravetz wurde damals berühmt, weil er immer wieder die Frage wiederholte: „Wo ist Behle?“ Die Episode kommt einem in den Sinn, wenn man an den Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen denkt. Nach dem Attentat von Berlin war der 54-Jährige lange von der Bildfläche verschwunden. Während der Innenminister und der BKA-Präsident vor den Kameras parlierten und Abgeordneten Rede und Antwort standen, blieb der oberste Schlapphut hinter…

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