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Steilvorlage für Rechtspopulisten

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Wollen nicht mit der AfD diskutieren: die rheinland-pfälzische SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Ministerpräsident Winfried Kretschmann Foto: Christian Thiel/imago

Wie zu erwarten, ist das Wahlprogramm, mit dem die Alternative für Deutschland (AfD) in den Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg zieht, gespickt mit Untergangsszenarien. Schon im zweiten Absatz der Präambel heißt es, die Zukunft des Landes sei bedroht, weil Euro-Rettung, Asylpolitik und Energiewende kopf- und verantwortungslos gemanagt würden. Von einer entkernten Merkel-CDU ist die Rede, von roten und grünen Ideologen und davon, dass man sich von „politischer Korrektheit“ nicht einschüchtern lassen wolle.

So reden Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker. Das erkennt man sofort, noch bevor man tiefer in …

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