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Diener zu vieler Herren

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UN-Syrien-Vermittler Staffan de Mistura Foto: Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images

Die Syrien-Diplomatie, speziell der UN-Syrien-Vermittler Staffan de Mistura, ist in einen unlösbaren Widerspruch verstrickt. Werden islamistische Kampfverbände bei den Verhandlungen in Genf („Genf III“) zugelassen, verliert die internationale Militärkampagne gegen den Islamischen Staat (IS) an Glaubwürdigkeit. Organisationen wie Dschaisch al-Islam und Ahrar al-Scham, die nach dem Willen der USA und Saudi-Arabiens dabei sein sollen, stehen zum Dschihad, bedienen sich terroristischer Kampfformen und verfügen über fließende Übergänge zum IS. Und der ist so wenig nach Genf geladen wie die radikalislamische Al-Nusra-Front.

Wird andererseits den fundamentalistischen Fraktionen des Anti-Assad-Lagers ein Ver…

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