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Im Auge der Sachpolitik

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Mehrfach steht das „Keiner kann helfen“ an Forster Ziegelwände gepinselt – Seufzer oder Warnung?

Foto: Lennart Laberenz

Es liegt noch etwas Schnee vor dem Bahnhof Cottbus, also am äußeren Ring dieser Geschichte, Fußspuren in alle Richtungen. Matthias Loehr wartet im Auto, telefoniert, es geht um ein Ladenlokal. Als er auflegt, muss er tief durchatmen: „Sie können mir glauben, das ist fast ein Fulltime-Job.“ Loehr ist Vorsitzender des Kreisverbandes der Linken Lausitz. Der Satz könnte eine Warnung sein, er meint allerdings die Dinge in Forst.

Simone Taubenek zieht an ihrer schlanken Zigarette, sie holt den Reporter vor dem Rathaus ab, das ist der innere Kreis der Geschichte. Wir treffen uns für einen Überblick. Taubenek ist Juristin, parteilos, ruhiger Tonfall, lebt seit zwanzig J…

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