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Gaming mit Kim Jong-Un

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„World of Warcraft“-Spieler auf der Gamer-Messe Gamescom im Jahr 2015

Foto: Sascha Schuermann/Getty Images

Mit Computerspielen beschäftigen sich Bildungsbürger, vor allem ältere Semester, kaum. Insofern dürfte Matt Ruffs neuer und lesenswerter Roman 88 Namen für den einen oder die andere eine Herausforderung sein, der zu stellen sich aber lohnt. Der 1965 in New York geborene Autor, der sich gerne im Fundus der Popkultur bedient, daraus pfiffige Prosa macht und dessen Roman Lovecraft Country vergangenes Jahr als HBO-Serie für Furore sorgte, siedelt 88 Namen in weiten Teilen in einem Online-Universum an. Die Hauptfigur, der in Kalifornien lebende Ich-Erzähler John Chu, Enkel chinesischer Einwanderer, betreibt die Firma Sherpa Inc., die es solventen Spielern mit wenig Erfahrung erm…

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