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Und täglich droht der Notstand

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Ein Protestschild gegen Trumps Mauerbaupläne, aufgehängt an einem Zaun in der Nähe eines texanischen Zeltlagers für Kinder von Immigranten

Foto: Joe Raedle/Getty Images

Dass eine Mauer entlang der mehr als 3.000 Kilometer langen Grenze zu Mexiko derart ernst genommen wird, könnte man als Erfolg für Donald Trump werten. Er steht zu seinen Wahlversprechen – und das trotz heftiger Kritik am partiellen Regierungsstillstand, ausgelöst durch seine Reaktion auf die Weigerung der Demokraten, Geld zu bewilligen für das Projekt Mauer. Aber dieser Präsident regiert gern mit Krisen.

Normalerweise konkurrieren in den Vereinigten Staaten beim Thema Migration die Lust der Wirtschaft auf billige Arbeitskräfte und eine humanitäre Einwanderungspolitik mit den Ängsten vor dem, was von draußen „rei…

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