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Schneeregen, Tröten

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Mobil in dunklen Zeiten: Demonstrationszug auf dem Weg zum Präsidentenpalast

Foto: Laszlo Balogh/Getty Images

Gerade war ich in Budapest auf einer der ersten Demonstrationen des neuen Jahres. Sie war Teil der Proteste gegen das „Sklavengesetz“, das die hoffnungslos zersplitterte Opposition erstmals gegen den national-autoritären Premierminister Viktor Orbán vereinte. Der begann seine Herrschaft im Mai 2010 eigentlich mit Maßnahmen, die einer linken Regierung zu Gesicht gestanden hätten – gesalzene Sondersteuern auf multinationale Banken und Konzerne etwa. Auch setzte man sich für ein Gesundheitssystem ein, das für alle ohne zusätzliche Kosten seine Dienste anbieten sollte.

Später schränkte seine Partei Ungarischer Bürgerbund (Fidesz) allerdings das Streikrecht ein, und vor Weihn…

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