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Takis Würger und das Marketing

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Stella Goldschlag alias Kübler-Isaaksohn 1957 mit ihrem Verteidiger vor Gericht

Foto: Keystone/Zuma/imago

Wer die Aufregung (lauter Verrisse, eine Debatte) um den Roman Stella nicht verfolgt hat: Takis Würger, der für den Spiegel sonst als (mehrfach ausgezeichneter) Reporter unterwegs ist – was, angesichts des Fälschungsskandals und der Ansicht von vielen jetzt, dass sie den Spiegel-Stil schon immer enervierend fanden oder selbstkritisch: dass „der Journalismus“ sich zuletzt auch allzu aufdringlich mit Geschichten, Preisen und Personenkult hochgejazzt habe, zusätzlich pikant erscheint – Takis Würger also hat einen Roman über eine jüdische Nazi-Kollaborateurin geschrieben. Selbst ein Laie erkennt sofort: Wer einen Hype inszenieren will, liegt mit so einer Konstellation schon mal …

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