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Leben im Bullshit

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Mathilde Ramadier füllte tagelang Excel-Tabellen aus und bekam Bore-out. Dann schrieb sie ein Buch über die Zumutungen, die sie in Start-ups erlebt hat

Foto: Marc Bertrand/Challenges-Rea/Laif

Ein Hinterhof in Berlin-Kreuzberg, geräumige Wohnküche, Büro und Kinderzimmer. Im Flur hängt eine historische Frankreich-Karte und das Bild einer Nackten, die auf einem Pferd reitet. Sie habe es vom Pariser Flohmarkt, sagt Mathilde Ramadier sanft. Im Gespräch klingt sie dann resoluter.

der Freitag: Frau Ramadier, Sie waren in zwölf Berliner Start-ups tätig. Wie kamen Sie in diese Sphäre?

Mathilde Ramadier: Ich kam 2011 von Paris nach Berlin und suchte einen Job, denn von meiner Arbeit als Autorin konnte ich noch nicht leben. Die Stellenanzeigen der Start-ups klangen sexy, nach einer Welt ...

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