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Fontanes Facetten

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Foto: Haeckel Archiv/dpa

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Apotheker Theodor Fontane tritt widerwillig in die Fußstapfen seines Vaters, er beginnt mit 17 eine Ausbildung zum Apotheker, wird später bei Wilhelm Rose in Berlin arbeiten, hier eine Zeitlang jeweils einen Monat Rezepte ausgeben oder im Hinterzimmer einen Mode-Extrakt für die Briten zusammenrühren (hier bleibt ihm auch Zeit für Notizen Chronist). All das ist schön nachzulesen in seiner Biografie Von Zwanzig bis Dreißig. Weil ihm das Geld für eine Apotheke fehlt und man als angestellter Apotheker kaum jemals große Sprünge machen kann, entschließt er sich 1849 endgültig, ein freier Schriftsteller zu werden.

Später wird er das eine glückliche Fügung nennen. Womöglich wäre das „Poetenthum“ nur ein Hobby geblieben? Sein Chef Rose, der notorisch seine Ko…

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