Loading

Fail harder, fuckers!

placeholder article image
Vielleicht ist Eskapismus ja auch eine Form von Kritik?

Foto: Mark Ralston/AFP/Getty Images

Im letzten Drittel des letzten Jahres – genauer: nach Beendigung eines Romans – litt ich unter einer Art journalistischer Schreibblockade. Was nicht so schlimm war, weil ich ja kein Journalist bin und schon der Roman vom Scheitern am Roman handelt. Wie cool wäre es, dachte ich, wenn jetzt auch die Kritik nur noch von der Unmöglichkeit der Kritik handeln würde?

Auf der Minusseite dieser Blockade standen allerdings drei Interviews mit Bad-Reading-Lieblingsautoren, mit denen ich über den „state of the novel 2018“ reden wollte und von denen jetzt nichts bleiben wird als Emmanuel Carrères wohltemperiertes Frenglisch, mit dem er selbstbewusst über le evil und seinen „Widersacher“ sprach und das…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.