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Fall oder Präzedenzfall?

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Alexis Tsipras bei der Debatte um die von ihm gestellte Vertrauensfrage am 15. Januar

Foto: Imago/ANE Edition

Warum müssen linke Politiker an der Macht so oft vor der Macht der Umstände kapitulieren? Werden sie damit entzaubert und gezwungen, sich selbst zu verleugnen? Wodurch verlieren Lichtgestalten an Leuchtkraft, sprich: den Wählerauftrag aus den Augen, dem sie ihr Mandat verdanken? Wie man das beim griechischen Premier Alexis Tsipras annehmen könnte, der in diesem Jahr eher früher als später abgewählt werden dürfte. Und nichts weniger als das verdient hat. Dass er gerade im Parlament eine Vertrauensabstimmung gewonnen hat, ändert nichts daran, dass der von Syriza geführten Regierung wohl nur noch eine Restlaufzeit vergönnt ist.

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Immerhin kehrte Griechenland …

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