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Wohin mit dem Geld?

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Die Steuern sprudeln: Was man damit alles machen kann Montage: der Freitag; Material: Fotolia, iStock

Der Manager Ernst Georg Stöckl hatte ein Ziel. 1992 kündigte der damalige AEG-Chef eine „schwarze Null“ als Geschäftsergebnis an, als Zwischenschritt beim ausgerufenen „Dreisprung in die schwarzen Zahlen“ des Elektrokonzerns, der einst zu den größten der Welt gezählt hatte und sich da längst in einer tiefen Krise befand. Stöckl erreichte die schwarze Null. Vier Jahre später war die AEG trotzdem Geschichte.

Geblieben aber ist ein wirkmächtiges Symbol, das 1992 erstmals große mediale Verbreitung erfuhr und heute in einem der beliebtesten Politiker des Landes seine Verkörperung findet: Die schwarze Null ist von der Bilanzierungsrhetorik eines Unternehmens zum Mantra der Republik ge…

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