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Kos oder Köln und der Kongo

In Goma explodieren die Immobilienpreise. Für die Bewohner der kongolesischen Stadt an der Grenze zu Ruanda wird es immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu bekommen – und was „bezahlbar“ in einem der ärmsten Länder der Erde bedeutet, kann jedenfalls ich mir nur sehr vage vorstellen. Laut des Immobilienteils der Süddeutschen Zeitung, der sonst nicht eben als Forum für dialektische Globalisierungskritik bekannt ist, liegt dies vor allem an den Mitarbeitern von Hilfs- und Nichtregierungsorganisationen, die weit höhere Preise als diejenigen bezahlen können, zu deren Hilfe sie ins Land kommen.

In eben diesem Goma spielt der Hauptteil der Geschichte von Milo Raus neuem Stück Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs. Die namenlose Figur, die Ursina Lardi in einem langen Monolog verkörper…

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