Loading

Wenn Obdachlose ein Haus besetzen, wird es kompliziert

placeholder article image
Das besetzte Haus in der Habersaathstraße, Berlin

Foto: Bernd Friedel/Imago

In der Habersaathstraße in Berlin-Mitte haben Obdachlose und linke Aktivisten kurz vor Weihnachten ein leerstehendes Haus besetzt. Bislang ging alles gut. Das Leben könne so einfach sein, schrieb dazu die Autorin und Aktivistin Bini Adamczak im Internet, „es gibt Menschen ohne Wohnungen und Wohnungen ohne Menschen. Die Lösung des Problems liegt auf der Hand bzw. auf der Straße.“

Als hätte es solche Aktionen noch nie gegeben. Vielleicht ist das Leben manchmal etwas komplizierter und widersprüchlicher als in der Wahrnehmung einiger Vordenker:innen. Vor 30 Jahren haben Berliner Obdachlose auf dem Hegelplatz in Mitte (wo heute übrigens die Freitag-Redaktion zu Hause ist) zwei Wohncontainer besetzt. Die taz sc…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.