Loading

So geht Europa: Eine Hand wäscht die andere, und am Ende ist niemand zufrieden

placeholder article image
Protest des KoalaKollektivs gegen die EU-Taxonomie in Frankfurt am Main

Foto: Tim Wagner/Imago

Klimafreundlich und europabegeistert – so präsentierte sich die neue Bundesregierung bei ihrem Start im Dezember. Doch nun ist die Begeisterung für die Europäische Union schon wieder verflogen. Ausgerechnet die Klimapolitik sorgt für dicke Luft zwischen Berlin und Brüssel. Schuld daran ist die EU-Kommission. Die Brüsseler Behörde will Atomkraft und Erdgas unter bestimmten Bedingungen als nachhaltige, also „grüne“ Energieträger einstufen, um den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu erleichtern. Das sei „Greenwashing“, heißt es empört in Berlin.

Doch die Empörung ist gespielt. In Wahrheit wussten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Klimaminister Robert Habeck (Grüne) bereits bei…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.