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Racheporno

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Oft kommen Männer, die freizügige Bilder ihrer Ex-Freundin verbreiten, ohne Strafe davon

Foto: Jim Goldberg/Magnum Photos/Agentur Focus

Ruby wird nie vergessen, wie es war, als sie das erste Mal die Online-Plattform AnonIB besucht hat. Das ist eine sogenannte „Racheporno“-Website. Eine Freundin hatte sie per SMS um Hilfe gebeten, weil Ruby es als Lehrerin gewohnt ist, Jugendlichen zur Seite zu stehen. „Ich konnte nicht glauben, was ich da sah!“, sagt die 29-Jährige heute.

AnonIB war nach Ländern sortiert. Die meisten Einträge gab es in den USA, gefolgt von Großbritannien. Es wurde spezifisch unterteilt in Regionen und Städte. Zu Rubys britischem Wohnort, der 55.000 Einwohner hat, gab es 16 Seiten mit intimen Fotos von Frauen und Mädchen. In Kommentaren teilten lokale Nutzer alle …

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