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„Özdemir sei Dank!“

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Die Hartz-IV-Erhöhung um drei Euro gleicht nicht mal die gestiegenen Kosten für Strom oder Lebensmittel aus

Foto: Ina Fassbender/AFP via Getty Images

Jede neue Meldung über steigende monatliche Inflationsraten führt derzeit zu Schnappatmung bei Bild-Zeitung und der Wirtschaft. Dabei sind es Geringverdiener und Hartz-IV-Bezieher, die unter dem Kaufkraftverlust und dem Anstieg der Energiekosten am meisten leiden – das sagt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider.

der Freitag: Herr Schneider, die Strompreise steigen dramatisch an, die Antwort der Jobcenter ist: Man verschickt Faltblätter dazu, wie man Strom sparen kann. Überrascht Sie das?

Ulrich Schneider: Nein, das ist ein Ausdruck der Hilflosigkeit. Die Jobcenter wissen genau, dass die Stro…

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