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Treffen und töten

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Symbolbild: So verheddert wie die Drohne im Netz scheint auch die Debatte

Foto: Martin Schutt/dpa

Der Beschluss der SPD-Parteiführung, die Entscheidung über die Ausrüstung der Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen bis nach der Bundestagswahl zu verschieben, ist nachvollziehbar, aber zu kleinmütig. Er ermöglicht es zwar, ein strittiges Thema in einer breiten Öffentlichkeit nochmals zu debattieren, legt aber keine klare Position fest, die den Wählern bei ihrer Entscheidung helfen könnte. Das gilt übrigens auch für die Grünen, die doch nach den Wahlen im September so gern regieren würden und die beim Thema bewaffnete Drohnen Kompromissbereitschaft signalisieren. Dass schon lange über das Thema gestritten wird, liegt an seiner Komplexität. Einfach ist es nur für die Vertreter zweier ab…

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