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Mehr Mut zu Ambivalenz!

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Im Englischen ist der Begriff „firewoman“ für „Feuerwehrfrau“ schon lange üblich

Foto: Adam Berry/Getty Images

Sprache ist Macht, und Macht schafft Wirklichkeit. Männer waren diesbezüglich die letzten Jahrtausende bekanntlich im Vorteil und drückten allen Bezeichnungen ihren Stempel auf. Dass mit der Gender-Bewegung das sogenannte generische Maskulinum, also die männliche Form als Standard für gemischtgeschlechtliche Gruppen, schon lange hinterfragt wird, ist gut und richtig. Die Problematisierung der patriarchal gefärbten Sprache trägt dazu bei, unser aller Bewusstsein stetig zu verändern.

Doch was passiert, wenn aus der Sensibilisierung der Druck zur Norm erwächst? Sprache zur Sache der Politik wird? Zeit für Fakten, mag sich wohl die Duden-Onlineredaktion gedacht haben. Sie wi…

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