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Der gestohlene Tod des Peter Göring

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Das „Grenzlandmuseum“ Eichsfeld an der ehemaligen Grenze zwischen der DDR und der BRD

Foto: Marco Bertram/Imago Images

„Finde nur ich diese Todesanzeige merkwürdig?“, kommentierte unlängst die öko-linke Publizistin Jutta Ditfurth auf Facebook ein Inserat in der Tageszeitung Junge Welt vom 28. Dezember 2020, in dem zu lesen war: „Am 28. Dezember wäre Unteroffizier Peter Göring 80 Jahre alt geworden … Er wurde 1962 durch Westberliner Polizisten beim Versuch erschossen, einen Grenzdurchbruch zu verhindern … Die Tat blieb ungesühnt.“ Unterzeichner waren die üblichen Verdächtigen beziehungsweise deren Chemnitzer MfS-Selbsthilfegruppen: unter anderem ISOR und GBM. Aber auch Die Linke Chemnitz, die sich auf ihrer Internetseite umgehend um Schadensbegrenzung mühte: „Wir distanzieren uns…

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