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Der Bruder

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Auch als Autor machte sich Benjamin nicht nur Freunde

Fotos: Nachlass Hilde Benjaming

Die Überstellung Georg Benjamins ins KZ Mauthausen im Sommer 1942 kommt einem Todesurteil gleich. Und genau das soll es sein. Im Transportbefehl der Gestapo ist ausdrücklich vermerkt, eine Rückkehr „des Kommunisten und Juden“ sei „unerwünscht“. Bis dahin hat Benjamin – verurteilt wegen Widerstandes gegen das NS-Regime – sechs Jahre im Zuchthaus Brandenburg-Görden abgesessen, wird aber nach verbüßter Strafe nicht freigelassen, sondern in ein Straflager deportiert. Seine Frau Hilde sieht ihn ein letztes Mal aus der Ferne, als er mit einem Arbeitskommando in die Berliner Wuhlheide ausrückt. In der Hölle von Mauthausen vergehen elf Tage zwischen der Einlieferung am 15. August 1942 und dem Tod Georg…

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