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1948: Black Market

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Schwarzmarktszene aus dem Billy-Wilder-Film „Eine auswärtige Affäre“

Foto: Photo12/Alamy

Schwarzhandel ist illegal. Der Staat versucht, ihn zu unterbinden. Seiner Beliebtheit hat das noch nie geschadet. Es wurde Schwarzhandel, ich wette, in Troja während der zehnjährigen Belagerung getrieben. Man treibt ihn heute in Berlin am Kottbusser Tor. Ein schwarzer Markt floriert, wenn Mangel herrscht oder eine Ware unter Verkaufsverbot steht. Es gibt ihn übrigens nur, wenn und weil zwei Parteien sich an ihm beteiligen, Käufer und Verkäufer. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es ihn in jeder deutschen Stadt. Brot, Zucker, Butter, Eier, Schuhe, Nylons, man konnte vieles haben im Tausch gegen Uhren, Tafelsilber und worauf sich im Notfall – und dieser herrschte – sonst noch verzichten ließ. Die …

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