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Taugt sie als linke Heldin?

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Ihre kämpferische Natur sieht man ihr in diesem Jugendbildnis kaum an. Später sollte diese Frau ihren Feinden so sehr Angst machen, dass für sie nur noch die Ermordung infrage kam

Illustration: Oriana Fenwick für der Freitag

Wer ein Jahrhundert nach ihrem Tod an Rosa Luxemburg erinnern will, hat zumindest zwei Möglichkeiten. Entweder rückt ihre Ermordung als logische Folge ihres politischen Handelns in den Mittelpunkt. Das macht es dann schwer, sie nicht als selbstlos für Frieden und Liebe kämpfende Heldin zu inszenieren. Oder das gewaltsame Sterben erscheint vor allem als Versuch ihrer Gegner, das Lebenswerk dieser radikalen Sozialistin in den Hintergrund zu drängen, unschädlich und vergessen zu machen. Das wäre dann eine Haltung jenseits des Mainstreams, der in Luxemburg heu...

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