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Laber, laber, laber

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Stille muss man aushalten können

Foto: Alexander Schaak

Der Film beginnt in tiefster Finsternis. Sie dauert. Man möchte schon nach dem Vorführer rufen, doch dann wird es Licht. Aber erst zirpt die Grille, zwitschert ein Vöglein, krächzt eine Krähe, machen sich die historischen Ereignisse des Spätsommers 1989 akustisch bemerkbar. Als Radionachrichten. Schließlich taucht der Paradiesgarten aus der Dunkelheit des Urchaos auf, und dann erscheint eine nackte Eva. Auf Fotopapier in der Dunkelkammerschale.

Damit ist die biblische Konstellation der literarischen Vorlage von Ingo Schulze expositioniert. Der Film wird entgegen der Erwartung dann aber doch nicht zu einem Anspielungs-Roadmovie im Stil von O Brother Were Art Thou. Er ist einfach nur eine „Männer-und-Frauen-Geschichte, sonst …

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