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Erschlagen, erschossen

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Die Lichtensteinbrücke in Berlin, von der aus Rosa Luxemburgs Leichnam in den Landwehrkanal geworfen wurde

Foto: AKG-Images/Picture Alliance

Es gibt Bilder, die man kaum so bald oder nie wieder los wird. Muss es sein, ihren Anblick auszuhalten, sich nicht loszureißen – von einer verwitterten Schwarz-Weiß-Aufnahme aus dem Jahr 1919 zum Beispiel? Sie zeigt ein entstelltes Gesicht, hervorquellende blinde Augen, einen Nasenstumpf, ein Gebiss, das übermäßig groß wirkt, weil alles ringsherum verfallen ist, einen nackten weiblichen Oberkörper auf einer kaum erkennbaren Unterlage. Vermutlich liegt die Tote im Garnisonslazarett Zossen auf einem Seziertisch, an dem der Fotograf gestanden haben könnte, als die Ablichtung entstand.

Zum Truppenübungsplatz bei Berlin wird am 31. Mai 1919 ei...

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