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Endstation Brüssel-Nord

Kapuzenwetter! Dick verpackte Männer stehen an hohen Glasscheiben und Schiebetüren – zu zweit, zu dritt – und starren hinaus in den Regen. Es ist Ende Dezember, und die eigentümliche Stille dieses Bahnhofs wirkt wegen der Tristesse draußen vor der Tür noch deprimierender und einschläfernder als sonst. Tropfen laufen übers Fensterglas. Man kann nur zusehen und warten und weiter warten. Auf den Abend, einen Lkw, ein Versteck zwischen der Ladung – auf die Möglichkeit, dieses Versteck unerkannt zu erreichen. Man könnte Wetten abschließen, wer es von den Männern bis nach England schafft. Wenn überhaupt.

Mebrahtu und Simon, die eigentlich andere Namen haben, laden ihre Telefone an einer Steckdose vor der verlassenen Brasserie North Star auf. So wie viele der Geflüchteten, die sich augenblickl…

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