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Eine Kiste Superpunk, bitte!

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Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen – der Name hätte damals auch schon gut zur Band gepasst

Foto: Melle Mäcker

Einmal Superpunk, bitte!“ hieß das dritte Album der 1996 gegründeten Band Superpunk. Wer so etwas, sagen wir, in einer Kneipe bestellen würde („Mach mal drei Superpunk, bitte!“), dem knallt man sicher drei Bier auf den Tresen. Beim Bier würde man dann Fußball gucken, darüber lamentieren, wie schlecht die Welt ist – und die Arbeit? Ohnehin ein Verbrechen.

Auf den Alben der Hamburger Band gab es herrlich euphorische Momente: verschwitzten Northern-Soul, gemischt mit einem deftigen Schlag Kellerpunk und Pub-Rock. Und die ganzen rebellischen Texte über das Sich-nicht-unterkriegen-Lassen, über das Im-Clinch-mit-der-ganzen-Welt-Liegen, über Niederlagen, die nicht ohne Hoffnun…

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