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Schwitters’ Scheune

Womöglich sind die Tage von Kurt Schwitters’ letztem Atelierhaus in Großbritannien gezählt. Schwitters’ Merz Barn befindet sich im Nationalpark Lake District im Norden Englands. Der Künstler, der 1937 nach Norwegen emigriert und von dort 1940 nach dem Überfall der Nationalsozialisten weiter nach England geflohen war, nutzte die steinerne Scheune nahe der kleinen Ortschaft Ambleside ab 1945 als Wirkungsstätte. Es handelt sich dabei um seinen vierten und letzten Merzbau, von denen keiner vollständig erhalten geblieben ist. Schwitters’ erster Merzbau, an dem er von 1923 an bis zu seiner Emigration in seiner Geburtsstadt Hannover arbeitete, wurde in den 1980ern in Teilen rekonstruiert und ist heute in der ständigen Ausstellung des dortigen Sprengel Museums zu sehen.

In die Wände der Scheune…

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