Loading

„NUR JETZT“

placeholder article image
Die guten alten Zeiten der unaufdringlichen Schaufensterwerbung

Foto: Sean Gallup/Getty Images

Auf einem superneuen, supertollen Notebook schreibe ich diese Zeilen. Ich habe es supergünstig als B-Ware erworben. Und ja, den Nobelpreis der Schnäppchenjäger nehme ich gerne an. Danke. Zwei Tage hält das grenzdebile Superglück bei mir an, dann erreicht mich die erste aufklärerische E-Mail meines Technobilien-Händlers: „Susanne, jetzt bis zu 77 Prozent mit den Angeboten der Woche sparen.“ Aus Höflichkeitsgründen weggelassen ist der Zusatz: „Und nicht nur jene erbärmlichen 11,3 Prozent die du, Susanne, bei deinem Unsinnskauf kürzlich bei uns gespart hast, du kleines Dummerchen.“ In der Tat sind unter den Angeboten Notebooks, die meinem zumindest recht nahekommen.

Zwei Tage später, als …

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.