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„Es ist keine Knie-OP“

Hohe Beiträge für die Berufshaftpflicht und geringe Honorare, freiberufliche Hebammen schlugen schon 2014 wegen existenzbedrohender Zustände Alarm. Zurzeit zahlen sie jährlich 7.600 Euro für die Haftpflicht, im Juli soll die Prämie auf etwa 8.200 Euro steigen. Christine Bruhn ist Geschäftsführerin des Geburtshauses Berlin-Charlottenburg, sie kämpft für den Erhalt des Berufsstands der Hebamme im ambulanten Bereich und sieht angesichts des Trends zur Geburt in der Klinik die Versorgung in ländlichen Regionen in Gefahr.

der Freitag: Frau Bruhn, wer kann sich den Beruf Hebamme mit außerklinischer Geburtshilfe heute noch leisten?

Christine Bruhn: Leider viel zu wenige. Dass es gerade in finanzieller Hinsicht so nicht weitergehen konnte, war allen klar. Daher hat die Politik nach massiven Pro…

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